DER FELLWECHSEL im FRÜHLING

Viele Hunderassen wechseln ihr Fell in der Regel zweimal im Jahr – zur Frühlings- und Herbstzeit. Der Fellwechsel im Frühjahr läuft um einiges intensiver ab, da das Winterfell dicker und dichter ist.
Der Fellwechsel beim Hund ist dabei von Temperatur und der Tageslichtdauer abhängig. Aber auch hormonelle Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Abhaaren bedeutet  eine große Anstrengung für den Stoffwechsel des Vierbeiners, ganz besonders bei Hunden mit dichtem Fell und bei Langhaarigen.

Der Fellwechsel beim Hund verlangt mehr Pflege als sonst.

Grundsätzlich gilt: Das alte Fell muss raus, damit das Neue nachwachsen kann.

Bürsten, bürsten, bürsten …

Durch regelmäßiges Bürsten und Auskämmen wird die Haut des Hundes besser durchblutet und das lose, abgestorbene Fell kann leichter entfernt werden. Es empfiehlt sich, den Hund während dieser Zeit täglich zu bürsten oder zu kämmen, egal, um welchen Felltyp es sich handelt. Fast alle Hunde lieben diese Art der Fellpflege übrigens, da sie so auch immer eine angenehme Streicheleinheit bekommen.

Was ist zu beachten?

Es ist sehr wichtig es mit der Fellpflege genau zu nehmen, denn das abgestorbene Fell kann mit dem restlichen Fell verfilzen und im schlimmsten Fall zu Entzündungen führen.

Es gibt jedoch einige Rassen, bei denen sich das Haar vornehmlich in der Wachstumsphase befindet. Es wächst kontinuierlich und fällt nicht aus. Haarausfall ist bei diesen Tieren so gut wie nicht feststellbar. Diese Hunde müssen deshalb getrimmt oder geschoren werden, wie z.B. Yorkshire Terrier oder Pudel.

Gerne kann ich sie zu der Pflege ihres Hundes während des Fellwechsels beraten und dabei behilflich sein ihren Hund von der Unterwolle mittels Carden zu befreien.